Kann zuviel Zucker zu Hautalterung führen?

Ja!
Prävention fängt schon beim Essen an.

Gesunde Haut: Zellen werden durch ein Netzwerk von Proteinfasern unterstützt. Normalerweise sind die Fasern dehnbar. Wie elastische Bänder.

Überschüssiger Zucker haften sich an Proteinfasern und verbinden sich miteinander. Diese Reaktion bringt schädlichen Abfall hervor-AGE und freie Radikale.

Die Fasern verhärten sich und die haut verliert somit ihre Elastizität. Sie wird anfälliger für Faltenbildung und UV Schädigungen.

Dies Bedeutet, dass Zucker für mich/uns schädlich ist?

Nein, der Körper braucht eine gewisse Menge an Zucker, um ich in Energie umzuwandeln.
Aber die Zellen können nur eine bestimmte Menge verarbeiten. Überschüssiger Zucker häuft sich außerhalb der Zellen an, wo es zur einer Reaktion mit dem Proteinfasernetzwerk kommt.

Dieses ist für Elastizität der Haut verantwortlich. Die schädlichen Abfallprodukte, die aus dieser Reaktion resultieren, bezeichnen Wissenschaftler als „Advanced Glysosylation End-Products (Fortgeschrittenen Glyksoaierungsendprodukte), abgekürzt AGE.

Was in unserer Ernährung führt zu AGE?

  •  Überschüssiger Zucker. Auch Stärke und andere komplexe Kohlenhydrate tragen zu dem Problem bei, da diese Währende des Verdauungsprozess in Zucker umgewandelt werden.
  •  Zu wenig Ballaststoffe. Ein vermehrter Verzehr von Ballaststoffen führt dazum dass der Körper mehr Zucker aufnehmen kann, weil er weniger davon absorbiert.
  •  Zu viel behandelte Nahrung. Essen, das gleichzeitig Zucker und Proteine enthält, kann im erwärmten Zustand schon vor dem Verzehr AGE enthalten.

Ist AGE nicht ein normaler Prozess des Alterwerdens?

Nicht unbedingt. Wissenschaftler rechnen mit einem gewissen Anteil an AGE-Bildung ab dem 40. Lebensjahr.

In den letzten Jahren wurde AGE aber schon bei weit jüngeren Menschen beobachtet-höchstwahrscheinlich bedingt durch die heute Ernährung, die verstärkt zur Bildung von AGE führt. Das Vorhandensein von AGE setzt die haut verstärkt den Schäden durch Sonnenstrahlung aus, die laut der Gesundheitsforum für Dermatologen zu vorzeitiger Hautalterung führt.

Was betrachtet man als „ Überschuss“ an Zucker?

Dieses ist schwer zu sagen, da die Menge an Zucker, die von den Zellen absorbiert werden kann bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Forscher untersuchen den Zusammmenhang zwischen der Aufnahme von Zucker und der Bildung von AGE.

Bis ein definitiver Zusammenhang hergestellt ist, ist die die logische Konsequenz eine Reduktion des Zuckerverzehr.

Woher weiss ich wieviel Zucker ich zu mir nehme?

Beachten Sie den Anteil an Zucker auf den Nährwerttabellen und rechnen Sie -4 machen einen Teelöffel aus.

Achten Sie auf die Anzahl der Portionen betrachtet, müssen Sie die Menge an Zucker entsprechend multiplizieren. Zucker können bedenklich sein, auch wenn Sie nicht gerne viel „Süsses“ essen.

Viele Nahrungsmittel und Getränke, die nicht unbedingt als „Süsses“ bezeichnet werde, enthalten aber hohe Mengen an Zucker, Kohlenhydrate sind nicht süß, aber sie werden als Körper in Zucker umgewandelt. Und sogar wenn sie „Süsses“ vermeiden, kann es sein, dass Sie AGE in behandelter Nahrung zu sich nehmen.

Welche Nahrung enthält schon vorab AGE?

Hauptsächlich industriell produzierte Nahrung, die sowohl Zucker als Proteine enthält und bei hoher Temperatur zubereitet wird; dort findet eine ähnlich Reaktion wie bei der Bildung von AGE im Körper statt.

Die Aufnahme von nahrung mit AGE bringt mehr dieser schädlichen Endprodukte in die Hautzelle, wo sie an den Zellmembranen haften bleiben. Diese löst dann Entzündungen, ein weiterer Faktor, der zur Frühzeitigen Hautalterung beiträgt.

Einfach Schön Essen – Nährstoffe für die Haut

Das neue Beauty-Concept nach Angelika Rietz

Kochen und Essen macht nicht nur Spaß, wir tun auch was für unsere Gesundheit und gegen Hautalterung. Denn nicht nur kosmetische Behandlungen , sondern auch die richtige Ernährung verschönert die Haut.

Die Haut ist auf kontinuierliche, ausreichende Nährstoffversorgung von innen angewiesen. Gemeinsam mit, Haaren und Nägeln ist sie ein empfindlicher Indikator für Fehl- oder Mangelernährung. Denn zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren – und natürlich Wasser – sind an der ständigen Erneuerung und Ausbesserung unserer Haut beteiligt:

Proteine

Eiweiß wird in Aminosäuren zerlegt und diese dienen als Bausteine für Enzyme und Zellwände. Ohne sie funktioniert das Immunsystem nicht mehr, für das die Haut eine wichtige Schutzfunktion übernimmt. Hülsenfrüchte, Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch liefern die lebenswichtigen Proteine.

Fett

Der Körper braucht Fett nicht nur als Energielieferant und – speicher. Ohne Fett können sich keine neuen Zellen bilden und der Stoffaustausch verschlechtert sich. Die Haut wird rot und schuppig. Besonders wertvoll sind ungesättigte Fettsäuren, Linolsäure und Linolensäuren aus pflanzlichen Ölen.

Vitamine

Die B-Vitamine unterstützen den Stoffwechsel der Zellen. Sie sind vor allem in Fleisch, Fisch, Milcherzeugnissen, Hülsenfrüchten und Getreideprodukten enthalten. Ein Mangel kann zu trockener, schuppiger Haut und Entzündungen von Haut und Schleimhäuten führen.

Biotin kurbelt ebenfalls den Stoffwechsel an und versorgt die Haut mit Aufbaustoffen. Graue Haut und brüchige Fingernägel weisen auf einen Mangel hin. Die Haut wird trocken und schuppig, die Funktion der Talg- und Schweißdrüsen ist gestört. Niacin unterstützt die Enzyme beim Zellaufbau. Eine Unterversorgung kann zu fleckigen Rötungen, Hautrissen, rauer Haut und starker Verhornung führen.

Pantothensäure hilft bei der Heilung kleiner Wunden und reguliert die Feuchtigkeit der Haut. Mangel führt ebenfalls zu Rötungen, Hautrissen und Entzündungen. Biotin und Pantothensäure beruhigen die Haut, wirken entzündungshemmend und sind wichtig für das Haarwachstum. Vitamin C unterstützt die Zellerneuerung und den Aufbau der Kollagenfasern im Bindegewebe, die der Haut Festigkeit verleihen. Vitamin C stärkt die Immunabwehr und hilft Freie Radikale, die zur Hautalterung beitragen, unschädlich zu machen.

Die Feuchtigkeit wird erhöht und dadurch Falten geglättet. Bei Mangel an Vitamin C wirkt die Haut älter und wird rau, Schleimhäute sind entzündet und Wunden heilen langsamer. Obst, Gemüse und Kartoffeln sind gute Vitamin-C- Quellen.

Auch die fettlöslichen Vitamine A und E sind wichtig für gesunde Haut. Betacarotin sorgt für Lichtverträglichkeit und ist ein Vorläufer von Vitamin A. Es kommt in vielen Pflanzen vor. Vitamin A ist nötig zur Bildung neuer Zellen in der Oberhaut. Eine Unterversorgung äußert sich in gestörter Verhornung der Haut und übermäßig trockenen Schuppen.

Gute Quellen für Vitamin A sind Leber, Eier, Fisch, Käse und rot-gelb-grüne Gemüse mit hohem Betacarotingehalt. Vitamin E neutralisiert zellschädigende Freie Radikale und beugt der Hautalterung vor. Es wirkt beruhigend und schützt vor Entzündungen. Ohne Vitamin E wird die Haut lichtempfindlich, erholt sich schlechter bei Entzündungen und wird trocken und schuppig.

Besonders reich an Vitamin E sind hochwertige Pflanzenöle, fetter Seefisch, Nüsse, Leinsamen und Weizenkeime. Kalium und Natrium Regeln der Flüssigkeitsdruck im Gewebe und nehmen dadurch Einfluss auf die Straffheit der Haut.

Spurenelemente sind an der Bildung von Enzymen und dem Stoffaustausch durch die Zellwände beteiligt. Magnesium hält die Zellwände stabil. und zugleich durchlässig. Kupfer fördert die Bildung von Kollagen und Elastin in der Haut und verleiht ihr ein faltenloses Aussehen. Eisen sorgt für den Sauerstofftransport im Blut und kann bei Mangel zu blasser Haut und brüchigen Nägeln führen. Zink ist an der Wundheilung beteiligt. Selen spielt eine Rolle im Stoffwechsel der Haut.

Wasser

Ein Erwachsener sollte 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen. Das ist für die Entgiftung des Körpers wichtig und hält die Haut länger straff.

© 2019 alpines Lifestylecenter. Alle Rechte vorbehalten.